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Große Maräne

Die Große Maräne (Coregonus maraena), auch Schnäpel oder Lavaret genannt, ist ein schlanker Verwandter der Lachsfische, der große, tiefe und kühle Seen sowie einzelne Boddengewässer der Ostseeküste bewohnt. Sie zählt zu den bedeutenderen Berufs- und Angelfischen der norddeutschen Seenplatten.

Charakteristisch sind der silbrig glänzende, schlanke Körper und das kleine, endständige Maul, mit dem die Große Maräne überwiegend Zooplankton und kleine Bodenlebewesen im Freiwasser aufnimmt. Sie steht meist in größeren Wassertiefen und kommt nur zur Laichzeit in flachere Bereiche.

Die Art wird 40 bis 60 Zentimeter lang und bis zu 3 Kilogramm schwer. Die Laichzeit liegt im Spätherbst und Winter (November bis Januar), wenn die Fische in Schwärmen über Kiesgründe zum Ablaichen ziehen.

Gefangen wird die Große Maräne meist mit feinem Grundgerät und kleinen Ködern wie Made oder Mückenlarven, gezielt aber auch mit der Schleppangel im Freiwasser. Da sie sehr sauerstoff- und temperaturempfindlich ist, gilt sie als Anzeiger für die Wasserqualität großer Seen.