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Kleine Maräne

Die Kleine Maräne (Coregonus albula), auch Zwergmaräne oder Vendace genannt, ist die kleinere Schwesterart der Großen Maräne und bewohnt ähnliche, tiefe und kühle Seen – oft im selben Gewässer gemeinsam mit ihr, jedoch in einer eigenen ökologischen Nische.

Der schlanke, silbrige Körper und das endständige, leicht oberständige Maul sind an eine Lebensweise im offenen Freiwasser angepasst, wo die Art in großen Schwärmen nahezu ausschließlich von Zooplankton lebt.

Kleine Maränen werden 15 bis 25 Zentimeter lang und selten schwerer als 200 Gramm. Die Laichzeit liegt wie bei der Großen Maräne im Spätherbst und Winter, wobei die Eier über tieferen Gründen abgelegt werden.

Wegen ihrer geringen Größe und der Vorliebe für tiefes Freiwasser wird die Kleine Maräne seltener gezielt beangelt als ihre größere Verwandte, ist aber ein wichtiger Bestandteil des Nahrungsnetzes großer, klarer Seen und wird regional auch berufsfischereilich mit feinmaschigen Netzen befischt.